Egger Stammhaus St. Johann in Tirol
Moderne Arbeitsfläche
eindrücklich inszeniert

Auf­tragge­berin
Egger Holzw­erk­stoffe

Stan­dort
Stammhaus, St. Johann in Tirol

Pro­jekt
Innenar­chitek­tur und Umset­zung ein­er mod­er­nen Arbeits­fläche im Stammhaus des weltweit täti­gen Holzver­ar­beit­ers.

Fläche
830 m²

Exper­tise
Work­place Design, Innenar­chitek­tur, Umbau­pla­nung

Pro­jek­t­beteiligte
Bauherrschaft: Fritz Egger
Work­place­analyse: M.O.O.CON
Innenar­chitek­tur: Mint Archi­tec­ture
Pro­jekt- und Bau­man­age­ment: Fritz Egger
Innenaus­baut­en: aap Holz
Beleuch­tung: con­ceptlicht
Haustech­nik: PRO-PLAN
Mate­ri­al­isierung: aus eige­nen Pro­duk­ten (Tis­che, Deck­en, Zwis­chen­wände)

Fer­tig­stel­lung
Architek­tur Stammhaus:
architek­tur­W­ERK­STATT, Bruno Moser: 2015
Neugestal­tung Arbeits­fläche: 2024

Ausgangslage
Starke Werte, starke Produkte

Egger Holzw­erk­stoffe ist ein öster­re­ichis­ches Fam­i­lienun­ternehmen, das 1961 von Fritz Egger sen. in St. Johann in Tirol gegrün­det wurde. Die heute weltweit tätige Egger Gruppe ver­ar­beit­et in 22 Werken und 11 Län­dern Holz aus nach­haltiger Forstwirtschaft, Säger­esthölz­er und Recy­cling­holz zu Holzw­erk­stof­fen für den Möbel- und Innenaus­bau, für den kon­struk­tiv­en Holzbau sowie für holzw­erk­stoff­basierende Fußbö­den. Der Werk­stoff Holz nimmt auch in der Gebäudearchitek­tur eine Schlüs­sel­rolle ein. Das im Jahr 2015 neu errichtete Stammhaus in St. Johann ist ein viergeschos­siger Holzbau und wurde durch­wegs mit Ele­menten aus der eige­nen Her­stel­lung gebaut. Die Präsen­ta­tion und Ver­wen­dung der eige­nen Pro­duk­te standen nun auch beim Umbau ein­er beste­hen­den Arbeits­fläche in eine mod­erne, die Unternehmenswerte wider­spiegel­nde Arbeitswelt im Fokus.

Grun­dris­s­plan: Die neugestal­tete Arbeitswelt im Stammhaus von Egger Holzw­erk­stoffe

Workplace Konzept
Flexibel nutzbare
Multispace Arbeitsumgebung

Mint Archi­tec­ture über­set­zt die in der Analyse iden­ti­fizierten Typolo­gien in eine iden­titätsstarke Mul­ti­space-Arbeit­sumge­bung. Die 835 m² große Fläche wird in ver­schiedene Zonen unterteilt, die sowohl Stan­dar­d­ar­beit­splätze nach dem Open-Space-Prinzip als auch per­son­al­isierte Büros mit einem oder mehreren Arbeit­splätzen umfasst. Alle Arbeit­splätze sind bei­d­seit­ig ent­lang der äußeren Fen­ster­front sowie des ver­glas­ten Atri­ums mit Blick auf die gegenüber­liegende Gebäude­seite posi­tion­iert. Für Sitzun­gen, Aus­tausch und konzen­tri­ertes Arbeit­en ste­hen den Mitar­bei­t­en­den neben einem großen Meet­ingraum auch kleinere, flex­i­bel nutzbare Besprechungsräume zur Ver­fü­gung sowie Work­bench­es, die sich mit akustis­chen Vorhän­gen öff­nen und schließen lassen. Die Work­bench­es dienen auch als Begeg­nungs­fläche und set­zen im mit­tleren Durch­gang starke innenar­chitek­tonis­che Akzente.

Car­o­line Ohn­macht, Stan­dortlei­t­erin Mint Archi­tec­ture Inns­bruck

«Mit der neu geschaf­fe­nen Arbeitswelt haben wir konzep­tionell und architek­tonisch die Grund­lage für Umbaut­en an weit­eren Stan­dorten gelegt.»

Innenarchitektur
Auf den eigenen Stärken gebaut

Das Team von Mint Archi­tec­ture über­set­zt die Werte des Unternehmens in die Innenar­chitek­tur und schafft durch den Ein­satz der hochw­er­ti­gen Egger Mate­ri­alien eine per­fek­te Sym­biose mit der raumdefinieren­den Architek­tur. Das Bestands­ge­bäude ist auf einem klaren Raster und mod­u­laren Sys­tem mit eige­nen OSB-Plat­ten gebaut. Bei der neuen Arbeit­sumge­bung wur­den Zwis­chen­wände für die Gestal­tung der neuen Open Space Fläche ent­fer­nt und neue Durch­blicke und Sich­tach­sen geschaf­fen. Die klare und strik­te For­men­sprache des Gebäudes wird mit run­den Ele­menten, wie den boden­lan­gen Vorhän­gen, spielerisch und natür­lich ergänzt.

Die Haup­trol­le im Erschei­n­ungs­bild der neuen iden­titätsstarken Arbeits­fläche spie­len die firmeneige­nen Pro­duk­te. Alle sicht­baren Mate­ri­alien stam­men aus der eige­nen Pro­duk­tion. Der Fuß­bo­den beste­ht aus hochw­er­tigem Lam­i­nat, die Decke aus OSB-Plat­ten wird mit abge­hängten Hol­zlamellen kom­biniert und die Zwis­chen­wände, Tis­ch­plat­ten sowie Möbel sind mit deko­ra­tiv­en Holzw­erk­stof­fen gestal­tet. Die neugestal­tete Arbeit­sumge­bung spiegelt die tief ver­ankerten Werte des Fam­i­lienun­ternehmens wider und ermöglicht es gle­ichzeit­ig, neue Arbeits­for­men zu leben und zu erleben.

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