Nachhaltige Sanierung
Neuste Energiestandards, Solarpark und Biodiversität bei der Räbgass

Über 28'000 m2 Fläche umfasst die Sanierung des Räbgass Centers in Basel. Diese erfolgt nach modernsten Nachhaltigkeits- und Minergiestandards, einschliesslich eines Dachaufbaus mit Solarpark und der Umsetzung der von der Stadt geforderten Massnahmen zur Erhöhung der Biodiversität.

Das Einkauf­szen­trum, das dreigeschos­sige Park­ing und die Wohne­tage des Räb­gass Cen­ters entsprechen – ausgenom­men der Fas­sade – den jüng­sten Min­ergi­e­s­tandards. Das Gebäude wurde gle­ich­sam auf das Grundgerippe herun­tergestrippt und nach den neuesten Stan­dards wiedererbaut, was mitunter die Wärmedäm­mung, die Luft­dichtheit, Pho­to­voltaik, Belüf­tungssys­teme und Beleuch­tungsan­la­gen mit LED bein­hal­tet.

Auf dem Dach ist neu ein Solarpark instal­liert. Die Flach­dachan­lage mit Aus­rich­tung Ost-West pro­duziert 94.52 kWp, die Indachan­lage des nach Süden aus­gerichteten Schräg­dachs 29.65 kWp. Der durch den Solarpark erzeugte Strom deckt einen Grossteil des Haustech­nikbe­darfs (Küh­lung und Lüf­tung) des Einkauf­szen­trums ab. Auch der Bio­di­ver­sität wird entsprechend den Aufla­gen der Stadt Basel Rech­nung getra­gen. Die Mass­nah­men umfassen die Teil­be­grü­nung des Daches, für welche ein spez­i­fis­ches, auf die Region abges­timmtes Sub­strat ver­wen­det wurde. Ausser­dem wer­den auf dem Dach, neb­st dem Solarpark, par­tiell unter­schiedlich hohe Sub­strat­bere­iche aufgeschüt­tet und Hügel aus Ast­werk angelegt, um den Boden­tieren Rück­zug­sorte zu bieten und die Stan­dortvielfalt zu fördern.

Der Entscheid der Eigen­tümerin, die in den 1980er-Jahren erstellte Wasch­be­ton­fas­sade zu erhal­ten, ver­hin­derte die Freiset­zung der darin eingeschlosse­nen grauen Energie. Generell zeigt sich die Nach­haltigkeit im vor­liegen­den Pro­jekt darin, dass im Bestand gebaut und auf einen Ersatzbau verzichtet wurde.

Räbgass Wohnen 1.DG

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